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Es ist zum Haareraufen…

Fast alles ist gut im Leben von Moritz. Bis auf ein paar 1/2 Stunden im Jahr, wenn …

… wenn ein Besuch beim Friseur bevorsteht. Normalerweise ist das Interesse ja riesengroß an allen Menschen, die handwerkliche Tätigkeiten ausüben, zB an Gärtner*innen, an Müllmännern, an Fensterputzer*innen – und ja, auch an Friseur*innen, solange Moritz durch eine Auslagenscheibe „geschützt“ ins Geschäft hineinschauen kann.

Aber sobald man in den Salon hineingeht in Verbindung mit den Worten „Moritz, heute ist es wieder mal Zeit zum …“ Weiterkommt man gar nicht. Sofort tritt der Klammer-Effekt ein und Moritz versucht rasch wieder aus dem Geschäft zu kommen. Manchmal erscheint es uns aber doch dringlich, wenn die Haare bald das ganze Gesicht verdecken…

Ja, wir haben vieles schon probiert. Früher mal Bespaßen mit Kasperlfiguren, mittlerweile mit iPad, Versprechungen für ein Eis nachher usw. Und auch die Auswahl der Friseursalons reicht mittlerweile weit über den Wiener Stadtrand hinaus, beinahe global. Vom Einkaufszentrum in Leoben über den „Barbiere“ in Bibione bis hin zum Strand von Mallorca und die Outskirts von Lake Tahoe.

Um es kurz zu machen (im doppelten Sinn): es ist ein 10-20 minütiges Gestrampel mit Umklammerung wie mit einer Zwangsjacke, danach sind die Haare kurz (erstaunlicherweise sieht die Frisur meistens sehr nett aus), der Papa ist ebenso durchgeschwitzt wie die Friseurin bzw. der Friseur.

Dann aber, wenn’s „vorbei“ ist, gehts für Moritz erst richtig los. Aus dem ängstlichen „Klammeraffen“ wird im Handumdrehen ein kuschelnder Chameur, der die/den Friseur*in freudestrahlend umarmt und so alle Beteiligten die vorangegangene Viertelstunde wieder rasch vergessen lässt. Und als Abschluss schnappt Moritz dann noch einen Besen (immer!) und beginnt den Salon wieder sauber zu fegen.

Moritz weiß: jetzt ist für ein paar Monate wieder „Pause“ – und aktuell – dank Covid19-Lockdowns dauert die Pause dieses Mal vielleicht sogar ein bisschen länger.

PS: Ein geheimer Wunsch zu dieser Geschichte:
Wir freuen uns über praktische Tipps zum Thema bzw. über alle Mutigen, die Moritz vielleicht mal eine hübsche Frisur machen wollen
🙂

2 Antworten auf „Es ist zum Haareraufen…“

Ich würde probieren ihm die Haare im Schlaf zu schneiden. (Mit richtig guter Schere aus dem Drogeriemarkt). Hab ich mit Paulis Fingernägel gemacht, als das für sie noch eine Qual war… 😉

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