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Üben, üben, üben

Ja, man könnte fast den ganzen Tag Spaß haben mit Moritz (wenn man sonst nichts zu tun hätte, und ja, die große Schwester kommt täglich zu kurz). Doch – nicht nur aber besonders im Lockdown gilt: Moritz muss auch üben. Vieles. Sich selbständig anziehen, gut Zähne putzen, warten können. Und dann hoffen wir, dass er irgendwann doch sprechen wird. Seit Dezember gibt es deswegen ein tägliches Trainingsprogramm, das Christiana mit ihm absolviert. Grundlage dafür war eine Therapiewoche im Schwarzwald.

Das Training macht zwar (auch) Spaß, aber das Dranbleiben (nein, wir verschieben das nicht auf morgen…) ist manchmal anstrengend. Als Equipment gibt es mehrere Dinge, die die Muskeln im Mund aktivieren sollen (also Dinge zum Blasen, zum Saugen, zum Kauen etc.). Und Moritz wäre nicht Moritz, wenn nicht auch sein Baby dabei mitlernen müsste. (siehe Foto oben)

Hier sind einige Einblicke, wie das mit den Übungen so vor sich geht.

Und zusätzlich gibt es auch Übungen für den ganzen Körper mit Dehnen und Rollen am Boden.

Das Gute dabei: Auch wenn sich in Bezug aufs Sprechen kein Erfolg einstellen sollte, so festigt es jedenfalls noch stärker die direkte Beziehung. Das ist doch auch schön.

PS: Ein gar nicht so geheimer Wunsch zu dieser Geschichte:
Wir haben aktuell Kontakt zu einer Logopädin, allerdings leider fast am anderen Ende von Wien. Wie schön wäre es auch eine Expertin im 2. Bezirk oder nahe zur U1 zu finden, die Moritz unterstützen kann. (Viele empfohlene Expert*innen sind nämlich komplett ausgebucht)

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